Projektstory & Kundenstimme
Chor, Band & über 100 Stimmen – wenn Technik Teil des musikalischen Konzepts wird
Viele Jahre gemeinsame Konzerte mit Thomas Kiersch, project-K und Young Voices
Langjährige Zusammenarbeit · project-K & Young Voices · Chor & Band · über 100 Stimmen · FOH · Mikrofonierung · Beschallung · Bühnenkonzept
Wenn Chor, Solisten und eine komplette Band gemeinsam auf der Bühne stehen, entscheidet nicht ein einzelnes Mikrofon über das Ergebnis. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Mikrofonierung, Beschallung, Bühnenaufbau, Direktschall und musikalischem Verständnis. Genau daraus ist über viele gemeinsame Produktionen mit Thomas Kiersch, project-K und den Young Voices ein eingespieltes technisches Konzept gewachsen.
Chor und Band als gemeinsames Klangbild
Große Chorproduktionen verlangen eine andere Herangehensweise als klassische Bandkonzerte. Der Chor soll natürlich, transparent und präsent bleiben, Solisten müssen sich verständlich in den Gesamtklang einfügen und die Band darf die Stimmen nicht akustisch überdecken. Je größer die Besetzung wird, desto wichtiger werden Bühnenaufbau, Abstände, Mikrofonpositionen und die Kontrolle des Direktschalls.
Technik beginnt beim Bühnenkonzept
Im Laufe der Zusammenarbeit wurden nicht nur Mikrofonierungen und Mischungen weiterentwickelt. Auch der Bühnenaufbau wurde angepasst. Die Band wurde hinter dem Chor positioniert, damit der Fokus stärker auf den Sängerinnen und Sängern liegt und der unmittelbare Direktschall der Instrumente beim Publikum reduziert wird.
Besonders beim Schlagzeug schafft eine Plexiglas-Abschirmung zusätzlichen Spielraum. Weniger unkontrollierter Direktschall bedeutet mehr Kontrolle über das Verhältnis zwischen Chor, Solisten und Band – und damit einen ausgewogeneren Gesamtmix.


Viele gemeinsame Produktionen schaffen Vertrauen
Je häufiger man gemeinsam arbeitet, desto weniger muss bei einer Produktion neu erklärt werden. Vorstellungen über Klang, Ablauf und musikalische Prioritäten sind bekannt, gleichzeitig bleibt genügend Raum, auf eine neue Location oder eine veränderte Besetzung individuell zu reagieren.
Kundenstimme im Original
Viele Jahre gemeinsamer Konzerte – wenn Chor, Dirigent und Technik ein eingespieltes Team werden
Die Zusammenarbeit zwischen mir und MaD-Event ist nicht aus einem einzelnen Auftrag entstanden. Über viele Jahre hinweg haben wir immer wieder gemeinsam Konzerte und Veranstaltungen technisch umgesetzt – von klassischen Chorveranstaltungen bis zu Produktionen, bei denen über 100 Sängerinnen und Sänger von einer kompletten Band begleitet werden.
Gerade Chorkonzerte stellen an die Tontechnik besondere Anforderungen. Ein Chor soll natürlich, transparent und präsent klingen. Solisten müssen gut hörbar sein und sich gleichzeitig in den Gesamtklang einfügen, und dabei soll die Sprache im gesamten Saal verständlich bleiben. Kommt eine Band hinzu, wird diese Balance noch anspruchsvoller.
Was ich an der Zusammenarbeit mit Martin besonders schätze, ist, dass er sich nicht auf ein festes technisches Schema verlässt. Die Mikrofonierung und Beschallung werden auf die jeweilige Besetzung, das musikalische Programm und die Location abgestimmt. Das hat sich bei Produktionen meiner beiden Chöre project-K und den Young Voices immer wieder gezeigt.
Dabei geht es nicht nur um die Auswahl der Mikrofone oder Einstellungen am Mischpult. Martin hat im Laufe unserer Zusammenarbeit auch Veränderungen im Bühnenaufbau vorgeschlagen, um die akustischen Voraussetzungen für den Gesamtklang zu verbessern. Dazu gehörte beispielsweise der Einsatz von Plexiglas-Schallschutzwänden am Schlagzeug, um dessen Direktschall auf der Bühne besser kontrollieren und dadurch mehr Spielraum im Mix gewinnen zu können.
Bei Produktionen mit Band entstand außerdem die Idee, die Musiker hinter dem Chor zu positionieren. Dadurch liegt auch optisch der Fokus stärker auf den Sängerinnen und Sängern. Gleichzeitig rückt die Band akustisch weiter nach hinten. Gerade beim Schlagzeug hilft dies zusammen mit der Abschirmung dabei, den unmittelbaren Direktschall beim Publikum zu reduzieren und einen ausgewogeneren Gesamtmix aus Chor und Band zu erreichen.
Solche Lösungen entstehen aus Erfahrung, aber auch daraus, dass wir uns über viele gemeinsame Produktionen kennengelernt haben. Martin kennt meine Vorstellungen als Chorleiter und Dirigent und findet immer wieder Wege, sie technisch umzusetzen. Viele Dinge müssen deshalb heute nicht mehr lange erklärt werden.
Neben der technischen Erfahrung schätze ich besonders die persönliche und unkomplizierte Zusammenarbeit. Von der Vorbereitung über Aufbau und Soundcheck bis zum Konzert haben wir einen Ansprechpartner, der mitdenkt, eigene Ideen einbringt und auch dann Lösungen findet, wenn sich während einer Produktion kurzfristig etwas verändert.
Über die Jahre sind so zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen zusammen gekommen. Diese Kontinuität, das gegenseitige Vertrauen und die gemeinsame Weiterentwicklung unserer Produktionen sind für mich ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit, auf die ich mich auch in den kommenden Jahren freue.
Thomas Kiersch
Chorleiter und Dirigent
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